Assembly processing in Russia
Lieferungen von Anlagen nach Russland mit einer damit verbundenen Montage bzw. sonstigen Dienstleistungen vorort kommen in den verschiedensten Formen vor – wesentliche Faktoren sind Liefergegenstand, Art der Montagetätigkeit in Russland und Dauer der Arbeiten vorort.
Wichtig ist, dass je nach Lieferungs- und Leistungsgegenstand und den beteiligten Unternehmen verschiedene rechtliche und steuerliche Fragen entstehen können, die es bei der Strukturierung und Abwicklung zu berücksichtigen gilt. Ansonsten drohen nicht nur unvorhergesehene Risiken für das Unternehmen und seine entsandten Mitarbeiter sowie evtl. sogar den Kunden, sondern meist auch Kosten, die im Angebot an den Kunden nicht berücksichtigt wurden und daher den Auftrag in die Verlustzone bringen können. Gerade im teils schnelllebigen Projektgeschäft erweist es sich aber oft als schwierig, den Vertrieb und eine ausreichende Projektplanung in Einklang zu bringen. Daher ist durchaus empfehlenswert, alle Mitarbeiter, die mit dem Vertrieb nach Russland befasst sind, im Vorfeld zu schulen bzw. über gewisse Besonderheiten bei der Auftragsabwicklung in Russland zu informieren.
Gemeinsam haben Montageprojekte meist, das es sich um die Lieferungen, verbunden mit Montage- und Inbetrieb-nahmeleistungen handelt. Die lokalen Leistungen setzten Aktivitäten des Lieferanten unmittelbar in Russland voraus, häufig auch unter Einschaltung ausländischer oder lokaler Subunternehmer.